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Barsinghausen (wk). 'Tradition, Geselligkeit und Brauchtumspflege sind tragende Säulen des
Schützenwesens. Ohne sie wäre unser Gemeinwesen ein großes Stück ärmer'.
Mit diesem selbstbewussten Statement eröffnete Frank Straubel, Vorsitzender des
Kreisschützenverbandes Deister-Leine (KSV), das Kreisschützenfest.
Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Schützenvereins Barsinghausen von
1901 wurde das 48. Kreisschützenfest am Wochenende auf dem Festplatz 'Unter den Eichen'
durchgeführt.
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Damit hat seit längerer Zeit mal wieder ein größeres Zeltfest in Barsinghausen stattgefunden. Für den frischgebackenen KSV-Vorsitzenden Frank Straubel (Kirchdorf) war es eine Premiere, denn er ist erst seit März im Amt. Straubel bezeichnete das Kreisschützenfest als den gesellschaftlichen Höhepunkt im Schützenjahr. Man nehme es zum Anlass, nach einem erfolgreichen Wettkampfjahr die Sieger und Majestäten zu ehren. Eine solche Gelegenheit dürfe man aber nicht ungenutzt lassen, umfür den Schießsport zu werben, meinte Straubel. Neben dem leistungsorientierten Sportschießen werde auch Breitensport betrieben, |
an dem die ganze Familie teilhaben könne, so Straubel.
Spiel, Spaß und Geselligkeit würden eine wichtige Rolle spielen, neben dem eigentlichen
Sport - und immerhin sei Schießen ja auch eine olympische Disziplin. An die Politik richtete
Straubel den Appell, gerade im Jahr des Ehrenamtes dafür zu sorgen, dass der Sport weiterhin
angemessen gefördert werde. Es sei ohnehin schon schwer genug ehrenamtliche Kräfte zu
finden, die bereit sind, in den Vereinen mitzuarbeiten und Verantwortung zu übernehmen.
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Aktualisiert: 04.09.2002