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Für diese Disziplin steht uns seit Juni 2004 eine moderne, elektronische Klappscheibenanlage
zur Verfügung. Diese Anlage wurde zum größten Teil durch Spenden finanziert und ist in
unserem Luftdruckwaffenstand installiert. Für das Schießen steht als Vereinswaffe die
„Steyr LP 50“ zur Verfügung.
Die mehrschüssige Luftpistole ist eine attraktive, dynamische Disziplin: Innerhalb von zehn
Sekunden müssen fünf Schüsse auf die fünf Klappscheiben abgegeben werden. Die Resultate
sind – auch für Zuschauer – sofort sichtbar. Ein Wettkampf besteht aus bis zu zwölf Durchgängen -
also 60 Schuss.
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11.09.2004
Bild1
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An den vielen Fehlschüssen auf den auswechselbaren Pappblenden ist zu erkennen, dass es gar nicht so
einfach ist, innerhalb von zehn Sekunden fünfmal in die schwarze Blendenöffnung zu treffen. So ist
denn beim angezeigten Ergebnis auch der erste und fünfte Schuss fehlgegangen. Die zweite Scheibe
wurde 5,52 Sekunden nach Schussfreigabe getroffen, die dritte nach gut sechs und die vierte nach acht Sekunden.
Da der Pistolenlauf vor der Schussfreigabe nicht im Voranschlag auf das Ziel, sondern um mindestens 45 Grad
gesenkt gehalten werden muss, vergeht nach der Schussfreigabe eine gewisse Zeit, bis das erste Ziel anvisiert
worden ist. Die übrigen Schüsse fallen dann schneller hintereinander, was sich mit Hilfe der Anzeige
kontrollieren lässt.
Die Größe der Ziele lässt sich verstellen: Für den Nachwuchswettkampf muss eine Öffnung mit
dem Durchmesser von 59,5 mm getroffen werden. Ab der Schützenklasse (ab 21 Jahren) hat das Ziel nur noch
einen Durchmesser von 40 mm und kann für einen eventuellen Finalwettkampf noch auf 30 mm begrenzt werden.
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11.09.2004
Bild2
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Peter Fehrmann-Nagel (Pistolen-Referent des Kreisverbandes und ausgebildeter Pistolentrainer) beim Training
mit der „Mehrschüssigen“. Er ist unserem Verein beigetreten und bereit, interessierten Schützen beim
Erlernen dieser Disziplin zu helfen.
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11.09.2004
Bild3
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Das Sportgerät unterscheidet sich kaum von der einschüssigen Luftpistole. Wesentlicher Unterschied ist,
dass die Bleigeschosse in die kleinen, silbernen Magazinstreifen eingeführt werden müssen. Das Magazin
wird dann in die Öffnung oberhalb des Abzuges eingeführt. Die Pistole wird nicht per Hand gespannt,
sondern bezieht – wie bei modernen Luftdruckwaffen inzwischen üblich – die Duckluft aus der angeschraubten
Kartusche. Eine zweite Druckluftkartusche liegt schon bereit – wenn immer fünf Schuss schnell hintereinander
abgegeben werden müssen, dann ist der Tank relativ schnell leergeschossen. Am linken, unteren Bildrand sieht
man die Fernbedienung der elektronische Scheibenanlage. Hiermit wird die Anlage nicht nur gestartet und
zurückgesetzt, es lassen sich auch die Größe der Ziele und verschiedene Schussprogramme einstellen.
Normalerweise darf nach drei Sekunden Vorlaufzeit zehn Sekunden lang geschossen werden. Es sind jedoch auch
andere Programme abrufbar. So z.B. eine Simulation des Duellprogramms, das normalerweise mit der
Kleinkaliberpistole auf 25 Meter geschossen wird.
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